Austausch von kriminologischen Literaturdaten vereinbart

Pressemitteilung: Austausch von kriminologischen Literaturdaten vereinbart

Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) in Trier und die Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) in Wiesbaden arbeiten künftig zusammen. Beide Einrichtungen verfügen über Literatur-Datenbanken, die für ihre Fachgebiete von großer Bedeutung sind – PSYNDEX für die Psychologie, KrimLit für kriminologisch-forensische Forschungsfragen. Die sorgfältige Angabe von Autoren, Schlagworten, kurzen Zusammenfassungen und weiteren Informationen ermöglicht es Nutzern, schnell relevante Literatur zu finden.

In einem Kooperationsvertrag wurde nun festgehalten, dass das ZPID und die KrimZ Nachweise bedeutender Zeitschriftenartikel austauschen werden. Jürgen Wiesenhütter, Leiter der Abteilung Dokumentation am ZPID, sagte: „Durch die Kooperation können wir Synergien nutzen und die Effizienz erhöhen.“ Die Datenbank PSYNDEX enthält neben Nachweisen psychologischer Literatur, auch fachübergreifende Nachweise wie aus der Kriminologie.

„Diese Kooperation erweitert das Spektrum hochqualitativ erschlossener
psychologisch-kriminologischer Literatur sowohl für die Nutzer einschlägiger ZPID-Angebote wie PSYNDEX und PubPsych, als auch für die Zielgruppen der Kriminologischen Zentralstelle“, sagte Michael Bosnjak, Direktor des ZPID. „Ich sehe diese Kooperation als einen ersten Anknüpfungspunkt, der den Austausch über weitere Angebotsspektren befördern wird. Von gemeinsamem Interesse sind beispielsweise innovative Ansätze der Kuratierung von psychologisch-kriminologischen Daten und neue Formate für wissenschaftliche Veröffentlichungen."

Martin Rettenberger, Direktor der Kriminologischen Zentralstelle, sagte zum Hintergrund der Kooperation, das ZPID sei eine weit über den deutschsprachigen Raum hinausgehende renommierte und traditionsreiche Wissenschaftseinrichtung. „Eine Zusammenarbeit bietet für uns enorme Chancen, da wir hierdurch die Möglichkeit sehen, kriminalpsychologische und kriminologische Wissenschaft noch stärker zu fördern und die Sichtbarkeit entsprechender Erkenntnisse aus Forschung und Praxis zu erhöhen.“ Auch Rettenberger hofft, dass die Kooperation in Zukunft auf weitere Bereiche ausgedehnt werden könnte.

Das ZPID ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, der bundesweit 91 Einrichtungen angehören. Es ist die überregionale Informationsinfrakstruktur für die Psychologie im deutschsprachigen Raum. Die KrimZ ist die zentrale Forschungs- und Dokumentationseinrichtung des Bundes und der Länder für kriminologisch-forensische Forschungsfragen.


 

Aktuelles

Projekt: Körperverletzung im Amt

Forschungsprojekt zu Polizeigewalt

Im März 2018 ist an der Ruhr-Universität Bochum das DFG-gefördertes Forschungsprojekt “Körperverletzung im Amt durch Polizeibeamte” (KviAPol) unter der Leitung von Prof. Dr. Tobias Singelnstein gestartet.

Seit dem 8. November 2018 werden nun Betroffene von unverhältnismäßiger Polizeigewalt in Deutschland mittels eines Onlinefragebogens befragt.

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MAUER(N)!

Mauer(n)! 1. Konferenz des Netzwerks Kriminologie Berlin

Am 1.12.2018 findet die 1. Konferenz des Netzwerks Kriminologie Berlin mit dem Titel "MAUER(N)!" statt. Die Konferenz möchte sich mit den vielen Mauern beschäftigen, für die sich kriminologisch Forschende interessieren bzw. denen die kriminologische Wissenschaft begegnet. In vier Panels zu den Themen Flucht, Polizei, Strafvollzug und „Kriminologie - wohin?“ sollen bestehende Mauern, Grenzen oder Barrieren in diesen unterschiedlichen Bereichen aufgezeigt und der Frage nachgegangen werden, wie diese überwunden werden können.

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Call for Paper: Aktuelle Kriminologische Forschung

Call for Paper: Aktuelle Kriminologische Forschung

Bei dem Netzwerk „Kriminologie in NRW“ handelt es sich um einen Zusammenschluss von Lehrenden und Forschenden unterschiedlicher Fachinstitutionen in Nordrhein-Westfalen. Das Netzwerk lädt ein zu der Tagung „Aktuelle Kriminologische Forschung“, die sich vornehmlich an Nachwuchs-Wissenschaftlerinnen und -Wissenschaftler (aus allen Bundesländern und Ländern) richtet, vom 27.-29. März 2019 an der Universität Siegen. Einzelheiten sind dem folgenden Call for Papers zu entnehmen

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Austausch von kriminologischen Literaturdaten vereinbart

Pressemitteilung: Austausch von kriminologischen Literaturdaten vereinbart

Das Leibniz-Zentrum für Psychologische Information und Dokumentation (ZPID) in Trier und die Kriminologische Zentralstelle (KrimZ) in Wiesbaden arbeiten künftig zusammen. Beide Einrichtungen verfügen über Literatur-Datenbanken, die für ihre Fachgebiete von großer Bedeutung sind – PSYNDEX für die Psychologie, KrimLit für kriminologisch-forensische Forschungsfragen. Die sorgfältige Angabe von Autoren, Schlagworten, kurzen Zusammenfassungen und weiteren Informationen ermöglicht es Nutzern, schnell relevante Literatur zu finden.

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CfP "KimJ-Schwerpunktheft 02/2018 - Auf dem Weg in die Pre-Crime Society?"

KrimJ-Schwerpunktheft 02/2018 - Auf dem Weg in die Pre-Crime Society? Analysen zur Vorfeldorientierung in Alltagskonstexten

Deadline: 30.09.2017

Call for Paper für das KrimJ-Schwerpunktheft 02/2018

 

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